Sizilien -- Ätna 3350m

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Endlich, das Wetter passt und wir wagen unsere höchste Bergbesteigung unsere Trailrunningkarriere. Der Ätna ist das langesehnte Ziel dieser Reise. Ein Vulkan, 3350m.

 

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Bereits in den latzten Tagen hatten wir uns Gedanken gemacht, welcher Tag wohl der Beste für die Besteigung des Ätnas wäre. Die Entscheidung fiel auf heute und der Wetterbericht hatte ausnahmsweise mal recht. Nachdem wir heute extra etwas früher aufgestanden sind, war klar, heute gehen wir los! Die Anfahrt zum Rifugio Sapienza war eine kurvige langwierige Angelegenheit und wir mussten hinter Bussen herschleichen, die Tausende von Touristen zum Rifugio chauffieren. Dann endlich auf dem Riesenparkplatz unseren Panda abgestellt und los. Der Anstieg war teils sehr steil, geröllig und kräftezehrend. Trotzdem haben wir für die ersten 600 HM nur 1 h gebraucht und obwohl wir gefühlt gemäßigt unterwegs waren, bis oben keine 3 h.

Es ging über "Seramishänge" und Schneefelder steil bergauf und kurz vor dem Gipfel konnten wir schon den Schwefel riechen.

Oben angekommen waren wir erstmal sprachlos, so überwältigend war der Anblick des, aus allen möglichen Ritzen rauchenden Kraters. Die Farbpalette ging von schwarz-gelb-rot-grün-weiss und dazu ein blauer Himmel! Genialer geht es nicht mehr.

Der Schwefeldampf war allerdings kaum aushaltbar, so beissend ging er in Nase und Lunge. Deswegen haben wir uns entschlossen, nicht ganz um den Krater zu gehen um den Dämpfen und den Guides aus dem Weg zu gehen.

Viele Touristen mit Helm und geliehenen Wanderstiefeln trampeln hier herum und einer der Herdenführer (Ätnaguide) meinte uns darauf ansprechen zu müssen, daß es "forbidden is to be on Top without Guide!"Aha, nachdem er noch fragte ob alles tutto bene sei, habe ich ihm geantwortet: Tutto bene, grazie, next time I'll take a Guide. Dann war er zufrieden....Was will er auch machen, mich in den Krater schubsen??

Der Abstieg war anfangs wieder das bereits bekannte Seramiskügelchengerutsche mit Schneeeinlage und am Ende dann geröllig und nicht mehr flowig. Letzendlich waren wir dann froh wieder im Getümmel des Parkplatzes angekommen zu sein.

Fazit des Tages: Unsere höchste Besteigung in unserer Trailrunningkarriere und unbedingt empfehlenswert!

 

 

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